Adrienne gew├Ąhrt uns einen Einblick in die Produktentwicklung von EyeEm. Sie erkl├Ąrt, warum sie einen modifizierten Google Design Sprint verwenden und wie sie mit Machine Learning einen Computer Vision Algorithmus trainieren.

Vita

W├Ąhrend ihrer┬áDiplomarbeit kommt Adrienne erstmals mit Produktmanagement in Ber├╝hrung.┬áDaf├╝r zieht sie von N├╝rnberg nach┬áHamburg und arbeitet unter anderem an einem Produktkonfigurator, mit dem sie Erfahrungen in der Konzeption sammelt. Anschlie├čend arbeitet sie als Product Manager in Berlin f├╝r Fox Mobile. Ab 2011 fokussiert sie sich auf mobile App Development und baut ein Online-Dating-Portal komplett neu auf. Heute arbeitet Adrienne als Product Lead Photography bei EyeEm.

Tools

  • Amplitude
  • Jira, Confluence
  • G Suite
  • Slack
  • Marvel, Sketch
  • Evernote

Social

Empfehlungen

  • Podcast: Hurry Slowly,┬áThis is Product Management,┬áHow I Built This
  • Blog:┬áMind the Product, Medium: John Cutler
  • Buch: Google Design Sprint,┬áGrowth Hacking

 

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Hallo Adrienne, welche Aufgabe hast du bei EyeEm?

Bei EyeEm bedienen wir zwei Usergruppen: Die Creator, also Fotografen und Videografen, die Content produzieren. Und die Buyer, das sind Agenturen und Firmen, die unsere Fotos lizenzieren. Ich bin f├╝r die Creator zust├Ąndig und verantworte die Entwicklung unserer iOS und Android Apps sowie den Teil der Web Plattform, der f├╝r Creator bestimmt ist. Dazu arbeite ich mit einem Team aus Entwicklern, Designern und QA-lern zusammen.

Wie viele Entwickler sind das?

Zwei iOS-Entwickler, zwei Android-Entwickler und zwei Web Frontend-Entwickler.

Das sind gar nicht so viele.

Ja, das liegt daran, dass wir keine Feature-Teams haben, sondern ein separates Backend-Team. F├╝r gr├Â├čere Projekte bei denen es Backend Abh├Ąngigkeiten gibt, werden einzelne Backend-Ressourcen dem Projekt zugeteilt und wir arbeiten dann in einem zeitlich begrenzten ÔÇťCross-Functional-TeamÔÇŁ zusammen.

Wie l├Ąsst sich deine Rolle hier bei EyeEm zusammenfassen?

Produktmanagement ist einer der wenigen Bereiche in der Produktentwicklung, bei dem man von Anfang bis Ende im kompletten Prozess involviert ist. Der allererste Schritt besteht darin, zu verstehen, was beim User los ist. Ich w├╝rde sagen, User-Feedback ist das Wichtigste ├╝ber die komplette Produktentwicklung, ├╝ber den ganzen Zyklus hinweg. Darum ist ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, mit Usern in Kontakt zu kommen und von ihnen zu lernen. Was sind die Bed├╝rfnisse der User? Wie schaffen wir es, als Produkt-Team L├Âsungen f├╝r die User zu finden?

User-Feedback ist das Wichtigste ├╝ber die komplette Produktentwicklung, ├╝ber den ganzen Zyklus hinweg.

Meine Aufgaben variieren stark. Je nachdem woran ich gerade arbeite, kann es vor dem Release schon mal turbulent werden.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adriennes Arbeitsplatz bei EyeEm in Berlin.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adrienne Ossko, Product Lead Photography bei EyeEm hat zwar einen festen Arbeitsplatz, setzt sich aber gerne zu den anderen Teams.

Wann bist du im B├╝ro?

Mein Wecker klingelt um 7.10 Uhr und nach dem Fr├╝hst├╝ck bin ich gegen 9 Uhr im B├╝ro. Ich komme gerne mit dem Rad zur Arbeit, weil das ein sch├Âner Start in den Tag ist.

Das Erste, was ich dann mache, ist in Amplitude einen Blick auf die Analytics zu werfen, um ein Gef├╝hl daf├╝r zu bekommen, ob sich alles im Normalbereich bewegt oder obÔÇÖs irgendwo brennt. Um 10.30 Uhr geht es mit den ersten Standups los. Dadurch, dass ich iOS und Android betreue, machen wir nicht jeden Tag ein Stand-up. Es ist eher so, dass wir Ad-hoc-Meetings aufsetzen, wenn etwas anliegt. Es muss ja auch nicht alles zu sehr in Prozesse ├╝bergehen. Gerade bei kleinen Teams kann das auch mal kontraproduktiv sein.

Nutzt ihr Scrum oder Kanban?

Wir arbeiten nach einem typischen Scrum-Prozess mit Sprint Planning, Stand-ups, Retros und alles was dazu geh├Ârt. Allerdings haben wir keinen Scrum Master, sondern unser QA-ler im Team ├╝bernimmt ein paar Aufgaben des Scrum Masters. Er stellt sicher, dass in Jira alles auf dem aktuellen Stand ist, die Sprints gestartet werden und Jira nach unseren Bed├╝rfnissen konfiguriert ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Teams mit Scrum Master sehr gem├╝tlich werden. Denn der Scrum Master k├╝mmert sich schon. Wenn wir jemand Neues einstellen w├╝rden, dann w├Ąre das kein Scrum Master.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adrienne Ossko steht an einem Konzept-Tisch im Groo├čraumb├╝ro bei EyeEm, in dem sie auch ihren Arbeitsplatz hat.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Beim t├Ąglichen Standups geht es darum Probleme aus dem Weg zu r├Ąumen und alle auf den aktuellen Stand zu bringen.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Beim daily Standup gleichen die Teammitglieder sich ab und besprechen Probleme.

An welchem Projekt arbeitet ihr gerade?

Wir sind gerade an einem sehr wichtigen Projekt f├╝r uns und heute ist sogar der Launch-Day.

Da habe ich mir ja den richtigen Tag f├╝r das Interview ausgesucht.

Absolut. Wir haben allerdings schon gestern mit dem staged Rollout angefangen. Seit iOS 11 ist das nun ja auch endlich auf iOS m├Âglich. Man launcht die App nicht an alle User gleichzeitig, sondern rollt sie St├╝ck f├╝r St├╝ck aus. Die Entwickler sind gerade dabei, die Crash-Rates zu analysieren.

Um was geht es bei diesem Launch?

Wir haben den kompletten Foto-Upload-Flow ├╝berarbeitet. F├╝r EyeEm als Plattform f├╝r Fotografen ist dies das wichtigste Feature der App. Die User posten ihre Fotos und optimieren sie w├Ąhrend dem Upload f├╝r den Market. Der Flow muss einfach einwandfrei funktionieren und sowohl auf die Bed├╝rfnisse der User als auch auf unsere Unternehmensziele angepasst sein. Zum Beispiel verkaufen sich Fotos besser, wenn sie die richtigen Keywords und Angaben zur Location enthalten. Es ist unsere Aufgabe den Foto-Upload so zu konzipieren, dass User diese Angaben ohne viel M├╝he und zum Teil mit Hilfe unserer Computer Vision Technologie erg├Ąnzen k├Ânnen.

Welches Tool nutzt du, um die KPIs zu messen?

Amplitude ist das Tool, das wir nutzen, um zum Beispiel den Foto-Upload Funnel zu analysieren. Ich liebe es! Fr├╝her haben wir Localytics benutzt und erst vor Kurzem sind wir umgestiegen. Damit kann man super die unterschiedlichen Nutzer analysieren. Welche User nutzen den Uploader und wie? Android-User, iOS-User, User aus unterschiedlichen L├Ąndern, User, die mehr auf den ÔÇ×MarketÔÇť fokussiert sind, User, die sich auf die Community konzentrieren. Das gilt es zu verstehen.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adrienne geht mit einem Designer Mockups durch.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Testing direkt auf dem Smartphone ist auch bei EyeEm unerl├Ąsslich.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm -

Wie seid ihr bei diesem Projekt vorgegangen? Was waren die erste Schritte?

Bei uns beginnt jedes Projekt mit einem One-Pager in Confluence, in dem wir unsere ÔÇ×expected ResultsÔÇť beschreiben, um absch├Ątzen zu k├Ânnen, wann ein Projekt erfolgreich ist. Und auch, um es priorisieren zu k├Ânnen. Erst dann kann es losgehen.

F├╝r gr├Â├čere Projekte wie bei diesem, starten wir fast immer mit einer umfassenden Research Study des bestehenden Produkts. Zum einen untersuchen wir die quantitativen Daten, um das Userverhalten von unterschiedlichen Personas im Detail zu verstehen. Dies passiert auch wieder mit Hilfe von Amplitude und in enger Zusammenarbeit mit dem Data Team.

Da geht es zum Beispiel darum zu verstehen, welche Usergruppe unser Produkt in welcher Art nutzt und welche Probleme die Usergruppen haben.

Ein zweiter Teil ist der qualitative User-Research zusammen mit dem UX- und Design-Team. Dieser Teil ist etwas aufw├Ąndiger und man muss gut vorbereitet sein. Hierzu laden wir Community-Mitglieder zu uns ins EyeEm Office ein und versuchen anhand von Interviews und Fokus Gruppen ganz genau zu verstehen, wie die User unser Produkt nutzen und auf welche Herausforderungen und Probleme sie sto├čen. Wichtig ist dabei auch, die Unterschiede bei den verschiedenen Usergruppen zu erkennen. Des Weiteren haben wir zum Beispiel Google Forms genutzt, um Questionnaires an unsere Core-User rauszusenden. Von ihnen bekommen wir oft sehr hilfreiches Feedback. Diese Phase kann je nach Projekt bis zu 2 Wochen dauern. Die Ergebnisse haben wir erst gemeinsam in Google Drive erarbeitet und sp├Ąter in Confluence zusammengefasst. Confluence ist f├╝r alles unser Place to go.

Wann geht es mit ersten Konzepten los?

Direkt nach dem User-Research, und zwar mit einem Konzept-Sprint, einem Google Design Sprint, den wir f├╝r uns angepasst haben. Hier werden alle Stakeholder mit einbezogen.

Wieso habt ihr den Google Design Sprint angepasst?

Wir haben festgestellt, dass am Freitag, also dem letzten Tag des Design-Sprints, unsere Prototypen zu limitiert und die Interviews zu schlecht strukturiert waren, um sinnvoll testen zu k├Ânnen. Wir mussten den Testern zu viel erkl├Ąren was f├╝r unnat├╝rliche Bedingungen gesorgt hat. Wir machen den User-Test jetzt meist an zwei Tagen erst in der Woche darauf. Je nach Projekt kann ein Konzept-Sprint auch mal nur drei Tage lang sein.

Au├čerdem waren die Teams viel zu gro├č. Unser Team beim Foto-Uploader-Konzept-Sprint bestand aus f├╝nf Personen. Das war eine gute Gr├Â├če.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adrienne geht mit einer Kollegin die Prozesse der Produktentwickliung durch.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Als Product Lead Photography arbeitet Adrienne Ossko sowohl mit den iOS- als auch den Android-Entwicklern zusammen.

Was war das Ergebnis des Konzept-Sprints?

Das Ergebnis war, dass keine unserer Varianten funktionierte. Eine Variante war ein Multi-Step-Flow f├╝r den Uploader, wie man ihn zum Beispiel bei Google Sign-up Flows kennt. In der zweiten Variante hatten wir alle Infos auf eine Seite gebracht. Beide haben wir gegeneinander getestet.

Das hei├čt, es gab eigentlich kein Ergebnis? Was habt ihr dann gemacht?

Das Ergebnis war, dass beide Varianten nicht optimal funktionieren. Somit haben wir einen dritten Prototypen erstellt, bei dem wir das Gute beider Varianten vereint haben. Insgesamt haben wir drei Runden User-Tests gemacht. Schritt f├╝r Schritt kam dann das Design hinzu, dann haben wir einen dynamischen Prototypen gebaut und erneut getestet. Die Tests sind f├╝r uns fast wie Gate-Keeper, die verhindern, dass wir etwas weiterentwickeln, was nicht validiert wurde.

Welches Problem konntet ihr beispielsweise l├Âsen?

Das wir f├╝r das Tagging einen eigenen Screen ben├Âtigen, quasi einen zweiten Step. Eines unserer Ziele war es, bei diesem Projekt die Verkaufbarkeit von Fotos zu erh├Âhen. Dazu geh├Ârt es, die Bilder richtig zu verschlagworten. Hierf├╝r haben wir eine Computer-Vision-Technologie im Einsatz, die wir auch f├╝r EyeEm Selects nutzen, die das Foto auswertet und Konzepte erkennt. Dadurch k├Ânnen wir dem User Keywords vorschlagen, was nat├╝rlich den kompletten Prozess des Taggings stark vereinfacht.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Die Marketing-Abteilung befindet sich bei EyeEm in einem anderen Teil des Geb├Ąudes.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Adrienne bespricht sich mit einem Kollegen aus dem Marketing.

Wie habt ihr das gemacht?

Wir haben einen Algorithmus trainiert, der nicht nur in der Lage ist Objekte und abstrakte Konzepte, sondern auch ├Ąsthetische Werte auf einem Bild zu erkennen – also die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bild von einem menschlichen Auge als sch├Ân empfunden wird. Um genug Trainingsdaten zu erhalten, arbeiteten unsere Computer-Vision Forscher sehr eng mit den Foto-Editoren zusammen um Hunderttausende Fotos zu durchforschen und ├╝ber die Vorz├╝ge, Schwachstellen und andere Feinheiten zu debattieren.

Der damit trainierte Algorithmus wird genutzt, um dem User Keywords vorzuschlagen. EyeEm Selects ist ein weiteres Beispiel bei der die gleiche Technologie zum Einsatz kommt. ┬áCirca 70 Prozent der hochgeladenen Bilder k├Ânnen wir so verarbeiten.

Die Keywords, bei denen wir uns sehr sicher sind, werden automatisch deinem Bild hinzugef├╝gt. Das sind die High-Confidence-Keywords. Zus├Ątzlich werden die Low-Confidence-Keywords angezeigt. Die passen vielleicht nicht immer. Aber du kannst jederzeit jedes Keyword entfernen oder auch zus├Ątzliche Keywords hinzuf├╝gen.

Was lief im Konzept-Sprint nicht so gut?

Als wir mit der Entwicklung anfangen wollten, haben wir bemerkt, dass wir uns mehr mit dem Thema Location h├Ątten besch├Ąftigen sollen, da wir den technischen Aufwand untersch├Ątzt haben. In der alten Version gab es viele Probleme mit dem Location-Tagging. In der neuen Version wollten wir, dass der User in der Lage ist, jederzeit jede Location zu finden und zu seinem Foto hinzuzuf├╝gen. Das fiel uns dann auf die F├╝├če.

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Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Bei EyeEm in Berlin gibt es ├Âfter gemeinsames Mittagessen, bei deen Adrienne Ossko gerne dabei ist.

Wie lange hat es letztlich gedauert vom Konzept bis zur fertigen App?

Von der Idee bis zum Release waren es circa 2.5 Monate. Dadurch, dass wir die Entwicklungsphase in kleinere Phasen eingeteilt haben, konnte wir mit der QA recht fr├╝hzeitig beginnen und Zeit gewinnen. Zum Schluss mussten dann nur noch die Regression Tests gemacht und der Launch vorbereitet werden. Es ist aber nicht so, dass das Projekt mit dem Tag des Releases komplett abgeschlossen ist. Nun kommt die interessante Phase. Wir werten die Amplitude-Daten und Bug-Reports aus und entscheiden welche Anpassungen noch notwendig sind. Die Entwicklung geht also noch weiter.

Was wird deiner Meinung nach in deinem Job immer wieder falsch gemacht?

Vielleicht, dass man die Anforderung hat, schon beim ersten Mal alles richtig machen zu m├╝ssen. Wir haben dreimal User-Tests gemacht. Beim ersten Mal hat keiner unserer Prototypen wirklich funktioniert. Wir h├Ątten jetzt sagen k├Ânnen, dass wir uns einfach f├╝r den mit den wenigsten Schwachstellen entscheiden und diesen weiterentwickeln damit wir uns an das urspr├╝ngliche Release-Date halten. Das w├Ąre aber falsch gewesen. Ich finde es ist wichtig dem Team die Chance zu geben, scheitern zu d├╝rfen um dabei lernen zu k├Ânnen, und am Ende ein besseres Feature zu launchen.

Ich finde es ist wichtig dem Team die Chance zu geben, scheitern zu d├╝rfen um dabei lernen zu k├Ânnen, und am Ende ein besseres Feature zu launchen.

Was sind f├╝r dich wichtige Themen und Trends in der Produktentwicklung?

Eines der gro├čen Themen in der digitalen Produktentwicklung ist die Einbindung von AI zur Optimierung der User Experience. Es wird immer mehr Apps geben, die lernen, das Nutzerverhalten auszuwerten und ihre Funktionsweise daraufhin anzupassen.

Wie bereits erw├Ąhnt, nutzen wir Machine Learning f├╝r unsere EyeEm Vision Technologie. Dadurch sind wir in der Lage, die Experience zu verbessern und User in ihrem Workflow zu unterst├╝tzen, in dem relevante Keywords vorgeschlagen werden. Ich war vor ein paar Wochen auf der Google Playtime. Da war K├╝nstliche Intelligenz Schwerpunktthema.

Digitale Leute - Adrienne Ossko - EyeEm - Kern bei EyeEm sind Photographien, wobei Videos jetzt auch dazugekommen sind.

Welche Tools verwendet ihr im Team?

Wie zuvor schon angesprochen: Jira, Confluence, Google Drive und Amplitude.

Als Kommunikationstool nutzen wir Slack. Fr├╝her haben wir Trello genutzt, um die Design-Tasks zu verwalten, sind aber jetzt auch auf Jira ├╝bergegangen. F├╝r unsere Prototypen nutzen wir Marvel und f├╝r die Designs Sketch. Ich mache zwar viel auf Papier, trotzdem nutze ich gerne auch Evernote und bin ein gro├čer Fan davon. Die w├Âchentlichen Zusammenfassungen und meine privaten Notizen kommen in Evernote. F├╝r die Ad-hoc-Sachen schreibe ich lieber auf Post-its.

Was brauchst du, um arbeiten zu k├Ânnen?

Ich habe ein MacBook 13 Zoll. Was ich bei uns ganz gut finde ist, dass die Sitzordnung recht locker ist. Wenn ich mich mal mit dem Backend-Team zusammensetzen will, dann kann ich das auch. Ganz wichtig ist der Silent Room, wenn man fokussiert arbeiten und nicht gest├Ârt werden will. Das finde ich super. Gerade mit Slack und dieser st├Ąndigen Verf├╝gbarkeit wird man gerne mal aus der Konzentrationsphase herausgerissen. Zu dem Thema kann ich den Podcast „Hurry Slowly“ empfehlen.

Was f├╝r Medien kannst du noch empfehlen? Wie h├Ąltst du dich auf dem Laufenden?

Ich h├Âre zurzeit auf dem Weg zur Arbeit immer Podcasts.

Auf dem Fahrrad?

Ja, das ist toll. Zum Beispiel h├Âre ich gerne den Podcast This is Product Management oder How I Built This with Guy Raz. Ansonsten lese ich gerne Mind the Product und Medium Posts, zum Beispiel von John Cutler. Das Google Design Sprint Buch von Jake Knapp ist ein guter Begleiter f├╝r die Sprints. Aktuell lese ich das Buch Growth Hacking von Sean Ellis.

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Liebe Adrienne, vielen Dank f├╝r das Interview!

Dieses Interview wurde am 6. Dezember 2017 in den R├Ąumlichkeiten von EyeEm in Berlin gehalten.