Mit mehr als acht Millionen Nutzern ist Slack eines der wichtigsten Kollaborationstools für Unternehmen geworden. Auch unsere Interviewpartner von Digitale-Leute nennen Slack regelmäßig als eines ihrer meistgenutzten Tools. Umso mehr freut es uns, dass wir Dr. Jessica Kirkpatrick für unseren Digitale Leute Summit gewinnen konnten. Als Data Scientist bei Slack analysiert sie das Verhalten der Nutzer, und hilft so den Entwicklern herauszufinden, welche Features verbessert, verändert oder neu hinzugefügt werden können.

Der Markt für Tools, die die Zusammenarbeit und Kommunikation im Büro erleichtern, ist inzwischen heiß umkämpft. Vor allem Microsoft hat mit seinem in die Office-Suite integrierten Slack-Klon “Teams” dem Startup mächtig Druck gemacht. Zwar nutzen, wie Slack auf seiner ersten Entwicklerkonferenz im Mai verkündete, inzwischen etwa acht Millionen Menschen in einer halben Million Unternehmen die Anwendung. Doch es gibt auch Kritik an der sperrigen Usability von Slack.

„Actions“ sollen Slack noch besser mit anderen Anwendungen vernetzen

Auf der Developer-Konferenz reagierte Slack auf die Kritiker und stellte eine Reihe neuer Features für seine Anwendung vor. Die größte Aufmerksamkeit bekam das “Actions” genannte Add-On. Damit soll die Integration von Slack und Drittanwendern noch einfacher funktionieren. Zum Beispiel soll es möglich sein, Jira-Tickets direkt aus Slack zu erstellen, ohne die Plattform verlassen zu müssen.  

Wie Slack solche Features entwickelt und welche Rolle dabei Nutzerdaten spielen, wird uns Dr. Jessica Kirkpatrick im November exklusiv berichten. Die promovierte Astrophysikerin wechselte 2012 von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Seit dem hat sie für eine Reihe von Unternehmen als Daten-Analystin gearbeitet, darunter Microsoft, die Bildungsplattform Chegg (früher InstaEDU) und die Karriereplattform Hired.

Nutzerverhalten mit Daten verstehen

Als Datenanalystin sorgt Jessica dafür, dass die Entwickler fundierte Aussagen darüber bekommen, wie die Nutzer ein Produkt wie Slack benutzen: “Wachstum und Daten-Analyse hängen direkt miteinander zusammen. Es geht darum, mit Hilfe von Daten zu verstehen, was an einem Produkt funktioniert und was nicht, um so die Gesamterfahrung der Nutzer zu verbessern. Nur, wenn das klappt, sind wir in der Lage, die richtigen Features zu entwickeln.” Das kann zum Beispiel bedeuten herauszufinden, an welcher Stelle im Sign-Up-Prozess man potenzielle Nutzer verliert oder über welche Kanäle man am effektivsten neue Nutzer gewinnt.

Zu Slack ist Jessica nicht nur gewechselt, weil sie damit bei einem der spannendsten Silicon Valley Startups anheuern konnte, sondern auch, weil dort Diversität gelebt wird. “Einer der Gründe, warum ich dorthin gegangen bin, ist, weil Slack für eine Tech-Firma sehr vielfältig ist. Fast die Hälfte der Manager sind Frauen, immerhin 14,5 Prozent der Entwickler sind Schwarze oder Latinos. Man wird am Arbeitsplatz stets fair und respektvoll behandelt”, sagt Jessica.  

Obwohl sie die Wissenschaft manchmal vermisst (und in Foren und Blogs zum Thema Astrophysik nach wie vor aktiv ist), ist sie froh über den Wechsel in die Tech-Welt, die nicht weniger herausfordernd ist: “Es hat sich gezeigt, dass das Verhalten von Menschen schwerer auszurechnen ist als das von Galaxien. Alles, was ich tue, zielt darauf ab Menschen zu helfen, und die Ergebnisse meiner Arbeit haben direkten Einfluss darauf, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt.” Wie sie all das im Alltag anstellt, wird sie uns am 13. November auf dem Digitale Leute Summit aus erster Hand berichten.

 

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