Wie ein Ozeandampfer steht das B√ľrogeb√§ude von chefkoch.de im Bonner Bogen direkt am Rhein, so als wolle es gleich losfahren. Hendrik nimmt uns mit in den Maschinenraum und zeigt uns den typischen Produktentwicklungsprozess von der Marktbeobachtung, √ľber die Product Discovery bis zum MVP. Er beschreibt wie er Impact Mapping in der Weiterentwicklung der Erl√∂smodelle von Chefkoch.de einsetzt und welche Methoden er aktuell am spannendsten findet.

Vita

Hendrik Neumann, 34 Jahre, studiert an der Universität zu Bonn Geographie und Städtebau, was er direkt bei meinestadt.de erst als Developer, dann als Produktmanager einbringt. Nach einer kurzen Phase der Selbstständigkeit kommt Hendrik zu Chefkoch und wirkt heute als Senior Product Manager.

Tools
  • Atlassian Jira
  • Webtrekk
  • Jabber, Mattermost
  • Post-its, Zettel, Glasw√§nde
Empfehlungen
  • B√ľcher:¬†Agile Product Management with Scrum, Impact-Mapping
  • Blogs:¬†Usability-Blog
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Hallo Hendrik, was ist deine Rolle bei Chefkoch?

Ich bin Product Owner bei einem unserer sechs Scrum-Teams. Vier Teams k√ľmmern sich um das Kerngesch√§ft, das hei√üt die Weiterentwicklung der bisherigen Funktionen und Erl√∂smodelle. Ein¬†weiterer Produktmanager und ich entwickeln und testen neue Gesch√§ftsmodelle und Features. Diese neuen Ideen erarbeiten wir entlang des¬†Kochlebenszyklus, der beschreibt, wie ein Nutzer¬†f√ľr jedes Kochevent mehrere Schritte durchl√§uft.

Au√üerdem habe ich bei Chefkoch noch die Rolle des¬†Coaches und Sparringspartners¬†f√ľr einen Product Owner, der f√ľr die Chefkoch-Akademie zust√§ndig ist.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Am Tresen von Chefkoch

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Ein Kollege goes goofy

Worin besteht die Aufgabe eines Product Owners bei Chefkoch?

Der Product Owner bei Chefkoch ist derjenige, der im Konzert mit den verschiedenen Stakeholdern im Unternehmen, dem Entwicklerteam, der Qualit√§tssicherung, dem Community-Management, dem UX- und Design-Team und den Experten f√ľr SEO und Marketing, bestehende Produkte weiterentwickelt und neue Produktentwicklungen anst√∂√üt.

Der¬†Product Owner kann und muss sich einzig und alleine auf die fachliche Weiterentwicklung des Produkts konzentrieren. Er muss sich zudem darum k√ľmmern, dass die Projekte angegangen werden, die die Firma vorantreiben und sorgt im Scrum-Team daf√ľr, dass die richtigen Aufgaben im Backlog stehen. Dabei ist es schon von Vorteil, wenn man gewisse F√ľhrungsqualit√§ten hat. Die Optimierung der Prozesse und die Verbesserung der Zusammenarbeit √ľbernimmt aber der Scrum-Master.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Hendrik an seinem Arbeitsplatz

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Hendrik sitzt mit seinem Team im B√ľro

Was hat es mit dem Kochlebenszyklus auf sich?

Der Kochlebenszyklus beschreibt die Schritte eines Users, die er f√ľr die Durchf√ľhrung eines Kochevents vollzieht. Zum Beispiel m√∂chte er im ersten Schritt Kochrezepte suchen und finden, nach der Rezeptauswahl geht er dann einkaufen, dann kocht er, isst, und zum Schluss kommuniziert er dar√ľber.

Das ist kein Zyklus, wo jeder jeden Schritt durchl√§uft. Manchmal muss man f√ľr ein Event nicht einkaufen gehen. Aber es ist etwas, das sich st√§ndig wiederholt. Bei einigen findet der im Tagesrhythmus statt, bei anderen im Wochenrhythmus. Bis jetzt wird Chefkoch haupts√§chlich als Inspirationsquelle f√ľr Rezepte und √ľber seine starke Community wahrgenommen.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Vertrauen und Transparenz

Und wo in diesem Prozess bist du tätig?

Rezepte suchen und finden und √ľber das Thema Essen sich austauschen, das findet bei uns schon sehr stark statt und bildet auch unser Kerngesch√§ft ab. Im Neugesch√§ft, f√ľr das ich zust√§ndig bin, geht es zum einen darum neue Erl√∂smodelle zu entwickeln, aber auch um die Frage, wie wir die User in den Schritten im Kochlebenszyklus begleiten, in denen wir noch nicht so stark sind.

Unsere¬†Einkaufsliste zum Beispiel hat schon einen ordentlichen Funktionsumfang, es besteht aber noch ein starkes Ausbaupotential. Das ist ein aktuelles Projekt von mir und den Kollegen vom Sales, bei dem es darum geht den User noch st√§rker beim Einkaufen zu begleiten. Dabei lassen wir immer offen, ob der Einkauf offline oder online durchgef√ľhrt wird. Denn Online-Lebensmittelhandel ist in Deutschland noch ein zartes Pfl√§nzchen. In der Schweiz oder in Schweden sieht das schon ganz anders aus.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - gemeinsame Arbeit an einer Wand
Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Portrait von Hendrik in seinem B√ľro

Wie sieht der Produktentwicklungsprozess bei Chefkoch aus?

Ganz am Anfang steht die Marktbeobachtung und das Auffinden von Marktchancen. Da ist es zum Beispiel meine Aufgabe den Online-Lebensmittelhandel in Deutschland zu analysieren und zu reflektieren, ob es wirtschaftlich oder f√ľr den User Sinn macht, wenn Chefkoch daran partizipiert. In unserer Produktvision, in dem der Kochzyklus vorkommt, kann man so etwas wie eine Einkaufsbegleitung in Form einer Einkaufsliste durchaus als n√§chsten logischen Schritt ableiten.

Dann folgt ein Workshop, die Product Discovery, w√§hrend dessen wir verschiedene Ideen sammeln, wie das aussehen k√∂nnte. Wenn wir in der Product Discovery feststellen, es k√∂nnte ein neues Produkt f√ľr Chefkoch sein, gibt es verschiedene Methoden, um Ans√§tze f√ľr die Umsetzung zu finden. Wir erstellen da zum Beispiel einen Lean Canvas, mit dem wir Fragen beantworten wie: Wer ist unsere Zielgruppe? Was sind die Probleme dieser Zielgruppe? Mit welchen Features wollen wir diese Probleme l√∂sen? Wie wollen wir damit Geld verdienen? Wie ist die Kostenstruktur?

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Wände bei Chefkoch werden genutzt

Das klingt sehr nach Start-up-Methodik!

Wir sind nicht so flexibel wie ein Start-up, denn am Ende sind wir auch Teil eines Konzerns, der längerfristige Strategien verfolgt. Aber wir wollen durchaus die Flexibilität, die ein Start-up hat, wiedererlangen und erhalten. Wir nutzen viele Produktentwicklungsmethoden aus dem Start-up-Bereich.

Woran liegt das?

Es scheint ein allgemeiner Trend zu sein, dass auch ältere Firmen wie die Telekom oder die Post versuchen von Start-ups zu lernen und Projekte mit Scrum zu entwickeln. Scrum heißt ja nicht, dass man alle zwei Wochen die Richtung oder den Fokus verliert, sondern dass man ständig hinterfragt und misst, ob man noch das Richtige tut.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Kollege mit Nerfgun

Wie geht es dann weiter im Prozess?

Meist gibt es immer mehrere Optionen sein Ziel zu erreichen und das hei√üt, man muss sich letztlich f√ľr etwas entscheiden und einen Priorisierungsprozess etablieren. Da helfen dann wirtschaftliche Kennzahlen. Aber nicht alles, womit man Geld verdienen kann, passt auch zu Chefkoch. Darum haben wir einen „Purpose“, einen Zweck, definiert. Die Umschreibung daf√ľr ist: Der Grund, warum eine Firma existiert, au√üer, dass sie Geld verdienen m√∂chte. Das klingt dann etwas pathetisch so:

Wir liefern das Rezept f√ľr gemeinsame Momente des Gl√ľcks.

Darin enthalten ist, dass es eben um mehr als nur um die Kochanleitung geht, sondern ein Rezept f√ľr sch√∂ne, gemeinsame Momente. Essen soll verbinden und dient nicht nur zur Nahrungsmittelaufnahme, die hungrige Menschen satt macht. Dieser „Purpose“ stellt den Kern unserer Werte dar und jede Idee muss damit konform gehen, wobei es relativ selten vorkommt, dass eine Idee dem widerspricht.

Dann folgen Usertests am Prototypen, wir erstellen ein Minimal Viable Product (MVP), was bedeutet, dass wir etwas entwickeln, was bereits in der Lage ist uns zu zeigen, ob das funktionieren könnte. Und daran wird dann iterativ das Produkt entwickelt.

Eine Methode, um herauszufinden, ob man sich auf dem richtigen Weg bei der Produktentwicklung befindet, ist zum Beispiel Impact Mapping. Die Methode zwingt einen dazu ein klar messbares Ziel zu setzen, muss Akteure definieren, die etwas zu diesem Ziel beitragen k√∂nnen und den Impact selbst herausarbeiten, den sie auf dieses Ziel haben sollen. Am Beispiel unserer Einkaufsliste gibt es verschiedene M√∂glichkeiten die Nutzung der Liste zu erh√∂hen. Ich kann das Feature Set erweitern, aber nat√ľrlich auch extern¬†Werbung schalten und so den Traffic erh√∂hen. Die Frage ist dann: Was ist der effizienteste Weg zum Erfolg? Vielleicht muss ich sogar verschiedene L√∂sungswege kombinieren.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Tischtennis im Chefkoch B√ľro

Wie lange dauert ein Produktentwicklungsprozess f√ľr gew√∂hnlich?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Ideen sterben schon bei der Ideenfindung, w√§hrend der Product Discovery. Nicht wenige werden nach der Entwicklung des MVP nicht weitergef√ľhrt, was den Verlust von bis zu zwei Wochen Entwicklungsarbeit bedeutet. Bei manchen Projekten braucht es sogar Monate, um erste wirklich aussagekr√§ftige Erkenntnisse zu gewinnen.

Welche Rolle spielt Testing bei der Produktentwicklung?

Wir testen bei Chefkoch auf verschiedene Arten. Das k√∂nnen User-Tests sein oder Umfragen, oder man holt einen Kollegen aus einer anderen Abteilung, wenn man schnell mal Feedback braucht. Falsch ist es auf jeden Fall, wenn man Feedback gar nicht, oder sehr sp√§t einholt. Ich habe schon Projekte gesehen, bei denen der Usability-Test der letzte Schritt vor dem Livegang war. Da merkt man nat√ľrlich h√§ufig, dass man ein halbes Jahr in die falsche Richtung entwickelt hat.

Unsere UX-Abteilung hat zum Beispiel f√ľr einen Usability-Test unserer Einkaufsliste ein eigenes Setup entwickelt. Testleiter und Proband sa√üen daf√ľr in einem Raum, wir in einem anderen und konnten √ľber einen Monitor den Testverlauf beobachten. Das war sehr interessant als Product Owner mit rein zu h√∂ren, wenn so ein Test an einem gerade entwickelten Produkt durchgef√ľhrt wird.

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Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Entspannt arbeiten

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Gemeinsames Arbeiten bei Chefkoch

Hast du schon mal als Product Owner dar√ľber nachgedacht einen Roboter zu entwickeln, der kochen kann? Die Entwicklung des Thermomix geht da ja so ein bisschen in die Richtung Automatisierung.

Die Benutzer des Thermomix sind eine stetig wachsende Fangruppe, die eine eingeschworene Gemeinschaft sind. An die Entwicklung eines Kochroboters habe ich allerdings noch nicht gedacht. Ich glaube, das w√ľrde auch gegen unseren Purpose gehen, denn wenn ein Roboter kocht, dann wird das Essen leblos.

Wenn man sich zum Beispiel Backrezepte anschaut, dann backt niemand, weil er davon satt werden m√∂chte, sondern weil man jemandem damit seine Wertsch√§tzung, vielleicht sogar seine Liebe ausdr√ľcken m√∂chte. Man transportiert immer etwas durch das Essen, das man zubereitet hat, das wird ein Roboter niemals k√∂nnen.

So futuristisch ein Roboter klingt: Ich glaube es ist genau das Gegenteil von dem, was wir fördern möchten.

Am Ende geht es den Leuten immer darum, dass sie selbst gekocht haben und dass sie damit etwas zum Ausdruck bringen wollen.

Ein Thermomix kann auch dabei helfen, das ist dann aber vielleicht auch die Grenze.

Was sind wichtige Themen und Trends in der Produktentwicklung?

Ich bin ein Product Owner, der sich sehr f√ľr Methoden interessiert, besonders aus dem Bereich der agilen Softwareentwicklung, also Scrum und Kanban, aber auch aus dem Produktentwicklungsbereich, den man eher mit Start-ups assoziiert. Da geht es dann zum Beispiel um die Lean Start-up Methode und den Lean Canvas.

Das Impact Mapping habe ich ja bereits erw√§hnt. Ein Scrum-Master hier bei Chefkoch hat diese Methode promoted und ich besch√§ftige mich seit einigen Monaten damit. Das sollte man sich als Product Owner unbedingt mal anschauen, weil es ein sehr n√ľtzliches Tool ist.

Mit Chefkoch sind wir ja im Food-Bereich unterwegs und da muss man in Bezug auf Kommunikation feststellen, dass diese immer bild-lastiger wird. Wenn man sich ein altes Chefkoch-Forum anschaut, dann ist das im Vergleich zu Instagram die reine Textw√ľste.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Arbeiten auf der Couch

Welche Tools verwendet ihr?

F√ľr die Projektverwaltung nutzen wir Jira¬†und ein Wiki. F√ľr das Erfolgstracking haben wir mehrere Tools im Einsatz, zum Beispiel Webtrekk. Die interne Kommunikation l√§uft √ľber Jabber¬†und Mattermost. Aber was am Meisten bei uns im Einsatz ist, sind Post-its und Zettel. Wir haben hier viele beschreibbare W√§nde und Glasw√§nde, die wir mit Zetteln und Post-Ist bekleben. Das ist auch f√ľr mich das Werkzeug Nummer eins, gleich nach dem Laptop. Wer schon mal versucht hat zu f√ľnft an einem Monitor zu arbeiten, wei√ü wovon ich spreche.

Wie zufrieden bist du mit deiner Arbeit und was bedeutet f√ľr dich Erfolg?

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit, was zu einem guten Teil am Arbeitsumfeld und an den Kollegen liegt. Bei Chefkoch ist es ja so, dass diejenigen, die die Produkte begeistert nutzen, nicht unbedingt die sind, denen wir die Rechnung stellen. Unsere Produkte sind gr√∂√ütenteils werbefinanziert und die User k√∂nnen sie¬†kostenlos nutzen. Erfolg bedeutet darum f√ľr mich, wenn User-Zufriedenheit mit wirtschaftlichem Erfolg einhergeht.

Als Product Owner w√ľrde ich mich als erfolgreich bezeichnen, wenn ich methodisch so vorgegangen bin, dass ich hinterher wei√ü, warum es nicht funktioniert hat.

Was wissen die meisten nicht √ľber deinen Job?

Die meisten wissen nicht, dass es diesen Job gibt.

Gibt es etwas, das dich an deinem Beruf nervt?

Ich w√ľrde sagen mich nervt, dass Product Owner so schlecht in ihrer Au√üendarstellung sind, dass niemand wei√ü, dass es diese Rolle eigentlich in den meisten digitalen Unternehmen gibt.

Was w√ľrdest du Leuten empfehlen, die sich √ľberlegen Product Owner zu werden? Erst mal gratulieren, dass sie wissen, dass es diesen Job gibt?

Ja. Dann aber auch, dass es erst mal egal ist, wie man in eine Online-Firma reinkommt. Denn innerhalb gibt es viele Wege Product Owner zu werden. Ich kenne Entwickler, die später Product Owner geworden sind, oder auch welche mit Wirtschaftsinformatik-Hintergrund. Wichtig ist ein technisches Verständnis, aber eben auch das wirtschaftliche, um ein Produkt erfolgreich zu machen.

Die Abk√ľrzung w√§re es, ein Start-up zu gr√ľnden, denn der Gesch√§ftsf√ľhrer eines Start-ups ist normalerweise auch immer der Chief Product Owner.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Hendrik im Besprechungsraum Sinzig

Wusstest du, dass du eines Tages Product Owner werden w√ľrdest?

Nein, ich habe mich nach dem Studium der Geographie mit den Nebenfächern Informatik und Städtebau als Entwickler bei meinestadt.de in Siegburg beworben und bin dort auch genommen worden. Nach einigen Monaten bin ich dann aber schon in das Produktmanagement gewechselt. Danach habe ich evaluiert, ob ich mich im Bereich geographische Informationsdienste selbstständig mache, habe dann aber recht schnell die Reißleine gezogen und bin dann Product Owner bei Chefkoch geworden.

Gibt es B√ľcher oder Blogs, die du empfehlen kannst?

Da ich so methodenfixiert bin, kann ich die B√ľcher von Roman Pichler¬†empfehlen und auch seinen Blog. Ich finde das Usability-Blog ganz gut und finde es am interessantesten, wenn man solche Einstiegspunkte nutzt. Denn dort wird viel gegenseitig zitiert und so findet man immer neue Blogs und Kontributoren in der Szene.

Das B√ľchlein zum Impact Mapping kann ich sehr empfehlen, als auch das Blog, das einen ersten Einstieg erm√∂glicht.

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Hendrik auf der Terasse

Digitale Leute - Hendrik Neumann - Chefkoch - Das Geb√§ude vom B√ľro soll ein Schiff darstellen

Was ist der größte Fehler, den du beruflich gemacht hast?

In den ersten zwei Jahren meiner beruflichen Laufbahn habe ich nicht gen√ľgend √ľber den Tellerrand geschaut. Wenn man davon ausgeht, dass man alles was man lernen muss, irgendwie in der eigenen Firma beigebracht bekommt, dann wird das glaube ich nichts. Man muss √ľber die eigene Firma, sogar √ľber die eigene Branche hinaus aufmerksam sein f√ľr Trends und Ver√§nderungen, weil man sonst nicht mitbekommt, dass sich die Welt weiterentwickelt hat und man nur in seiner eigenen Suppe herumger√ľhrt hat.

Vielen Dank f√ľr das Interview!

 

Webseite: Chefkoch