Hallo Timo, an welchen Projekten arbeitest du aktuell?

Gerade entwickle ich bei Railslove Anwendungen mit React und React Native. Ein Projekt davon ist eine reine React Native App, die später für iOS und Android verfügbar sein wird. Dadurch bin ich auch in die OSS-Welt von React Native eingetaucht, und habe relativ zeitnah die Material Design Bottom Navigation veröffentlicht – eine React Native Komponente für die neue Bottom Navigation aus den Material Design Guidelines, die komplett in JavaScript programmiert ist. Jene Komponente verwenden wir auch in unserer React Native App.

Außerdem programmiere ich für die DS Media GmbH an deutsche-startups.de und digitale-leute.de. Da Digitale Leute ein sehr junges Format ist, stehe ich oft vor der Herausforderung, neue Funktionalitäten schnell zu entwickeln und gleichzeitig den Code sauber zu halten. Für mich ist das keinesfalls ein Nachteil; ich stelle mich sehr gerne Herausforderungen. Projekte ohne Herausforderungen werden schnell uninteressant und eintönig.

Was ist das ideale Projekt für dich?

Bestenfalls kann ich mich bei Projekten mit neuen Technologien oder auch neuen Aspekten bekannter Technologien beschäftigen. Dementsprechend muss im Projekt auch Zeit für Technologierecherche vorhanden sein. Ich entwickle sehr gerne interaktive Anwendungen, egal ob für’s Phone oder den Desktop.

Ich programmiere gerne in Sprints mit kleineren Teams. Im Sprintwechsel ist ein guter Zeitpunkt um ein Zwischenfazit zu ziehen und zu beraten, ob es Stellen gibt, die möglicherweise umstrukturiert werden müssen, um auch zukünftig eine hohe Code Quality zu erreichen. Trotzdem ist auch im Sprint Kommunikation und Feedback sehr wichtig, wofür ich gerne Slack nutze, oder auch einfach Leute vor Ort, mit denen man sich kurz zusammensetzen kann.

Bei der Entwicklung setze ich gerne auf den GitHub Flow, sprich Feature Branches mit Pull Requests und Code Reviews.

Was sind die wichtigsten Learnings, die du in deiner beruflichen Laufbahn bisher gemacht hast?

Ich gebe mich nicht nur damit zufrieden, gute Arbeit in der Firma oder in einem Projekt zu liefern. Auch außerhalb davon möchte ich mich positionieren und mir einen Namen machen. Deshalb beteilige ich mich aktiv an Open Source Projekten, auch wenn es manchmal vorerst nur Issues oder Dokumentationen sind. Das erhöht nicht nur die Bekanntheit sondern bringt auch neue Projekte. Auch sollte man abseits von der digitalen Welt mit realen Personen – möglicherweise in der Branche bekannteren Personen – in Kontakt kommen. Connections bringen meist spannende Projekte. Von kleinen Meetups bis hin zu großen Konferenzen kann man Leute kennenlernen, solange man sich auch aktiv darum kümmert.

Wie bleibst du auf dem Laufenden? Welche Blogs, Bücher etc. kannst du empfehlen?

Die meisten Informationen erhalte ich über Twitter. Dort folge ich Menschen wie Chris CoyierDan Abramov, Nicolas Gallagher und vielen anderen, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind und regelmäßig darüber twittern. Gerne lese ich auch den Monday Mailer von Brian Gilham, in dem viel über Work-Life-Balance gesprochen wird.

Wo folgt man dir am besten?

Am besten auf Twitter, dort bin ich als @timomeh unterwegs. Dort lasse ich all meinen Gedanken zur Berufswelt, zu meinem Leben, und sämtlichem anderen Quatsch freien Lauf.

Timo, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.