Hallo, an welchen Projekten arbeitest du gerade?

Ende Juli 2017 werde ich mein „Baby“ MOLOGUE nach über 6 Jahren einstellen und mich verstärkt dem CologneBotLab widmen, sowie dem Forschungsprojekt „FanFiktion in Facebook-Gruppen“ und meiner Masterarbeit zum Thema „Meinungsmache in Facebook-Gruppen“. Ich beschäftige mich vermehrt mit Digital Methods und Digital Sociology und schaue, ob sich daraus neue Projekte entwickeln. Zusätzlich arbeite ich als Digitalberater ehrenamtlich für die Theaterakademie Köln und entwickle für diese tolle Schauspielschule neue, digitale Projekte. Daneben arbeite ich als Werkstudent für die Digitalagentur antwerpes an tollen und spannenden Projekten mit.

Wie läuft für dich ein optimales Projekt ab? Was macht dir besonders Spaß und nach was für Projekten suchst du?

Gutes Zeitmanagement ist absolut wichtig! Nichts ist schlimmer, als panisch auf Termine hinzuarbeiten oder diese Termine einfach zu ignorieren. Ohne Disziplin und einem langen Atem scheitert sowas schnell. Ein optimales Projekt kann auch mal scheitern, einfach um aus den Erfahrungen zu lernen. „Projekte“ müssen nicht immer als Startup oder sonst was enden. Neugierig sein auf das Projekt und das Wissen anschließend teilen, kann für die weiteren Projekte sehr nützlich sein.

Was sind die wichtigsten Learnings, die du in deiner beruflichen Laufbahn gemacht hast?

Da ich noch am Anfang stehe, werden diese Learning hoffentlich noch kommen.

Wie bleibst du auf dem Laufenden?

Viel Lesen! Seien es Blogs, Facebook-Gruppen, Podcasts oder Fachzeitschriften. Ich sauge gern neues Wissen auf und speichere mir diese in Listen. Ich verbringe fast drei Stunden täglich nur damit, neue Blogs oder Portale zu entdecken. Außerdem bin ich ein Fan von Studien oder Papers. Papers sind toll!

Wie folgt man Dir am Besten?

Am besten auf Twitter via @CologneBotLab

Welche Bücher kannst du zu deinem Thema empfehlen?

Wer sich für den Bereich Digital Methods, Big Data oder Digital Sociology interessiert, empfehle ich folgende Autoren (besonders für deren Papers): Carolin Gerlitz, Richard Rogers, Danah boyd und Noortje Marres.

Lieber Johannes, vielen Dank für das Interview.